TECHNOLOGIE CANABEST
Wärmeisolierende Hanffasermatten und -platten CANABEST werden auf einer neuen und modernen Fertigungsstraße eines renommierten ausländischen Herstellers produziert. Als Eingangsrohstoff dienen veredelte Hanffasern in technischer Qualität, d.h. gereinigt von Schäben und auf die Länge von 7-8 cm gekürzt.
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Die Hanffasern werden mit Zweikomponenten-Schmelzfasern Biko im Verhältnis ca. 9:1 gemischt. Biko ist ein physiologisch unbedenklicher, reaktionsloser Bindestoff auf Polypropylenbasis (Biko wird beispielsweise in die Babywindeln oder in Damenhygieneartikel hinzugegeben).
Die vorbereitete Mischung wird vermittels pneumatischen Kardierens auf das Arbeitsband der Fertigungsstraße gelegt und dann noch zweimal gemischt und wieder auf das Band gelegt, um die maximale Homogenität des Vlieses zu erreichen.
Das Vlies läuft dann durch den Heißfixierofen, in dem es bei einer Temperatur von ca. 135 °C zur Verbindung der Hanffasern mit den Schmelzfasern kommt. Nach dem Abkühlen wird das Material auf der Fertigungsstraße zum Schneiden verbracht, wo es mit Längsschneidemaschine und Querfallbeil zum Endformat der Matten 120 x 60 cm zerschnitten wird. Schließlich werden die Matten abgenommen, in Säcke verpackt und auf Paletten gestapelt.
Die Fertigungsstraße arbeitet im Rahmen folgender Parameter:
Leistung der Fertigungsstraße: ca. 800 kg/h (abhängig vom Produkt)
Mattendicke: 20 – 180 mm
Gewicht pro m3: 20 – 120 kg/m3